Gesundheit durch Ernährung wiederherstellen

Ernährung kann Prozesse unterstützen und Balance zurückbringen.
Gezielt eingesetzt, wird sie zu einem wirksamen, therapeutischen Instrument.

Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Ernährung Heilung unterstützen kann, ist die nicht-alkoholische Fettleber.

Unsere Leber ist ein wahres Wunderwerk: ein kleines Chemie-Labor, das aus unserer Nahrung essenzielle Stoffe für den Körper synthetisiert, umwandelt, speichert und überschüssige Substanzen ausscheidet. Das Faszinierende: die Leber kann sich regenerieren – wenn wir sie richtig unterstützen.

Meist deckt die Anamnese jahrelange Fehlernährung und Bewegungsmangel auf, – die Leber hat zu viel Fett gespeichert. Die gute Nachricht: dies lässt sich rückgängig machen. Häufig ist eine Ernährungsumstellung der effektivste Ansatz. Dazu gehört der Verzicht auf Alkohol, begleitend werden Lebensstil und Bewegung angepasst, damit der Körper Zeit hat, sich zu regenerieren.

Diabetes mellitus Typ 2 vorbeugen und verbessern

Vorstufen eines Typ-2-Diabetes können oft ohne Medikamente, allein durch Ernährung und angepasste Lebensgewohnheiten, behandelt werden.

Ist der Diabetes bereits manifest, gilt es, einen der wichtigsten Risikofaktoren – Übergewicht oder Adipositas – konsequent zu reduzieren. Gerade bei einer kurzen Krankheitsdauer kann dies zu einer deutlichen Verbesserung des Stoffwechsels oder sogar zu einer Remission führen.

Fettstoffwechselstörungen positiv beeinflussen

Für die Therapie von Fettstoffwechselstörungen ist die Anpassung des Lebensstils entscheidend: Rauchen sollte vermieden, Bewegung integriert werden.

Mit einer gezielten Lebensmittelauswahl lassen sich fast alle Fettstoffwechselstörungen positiv beeinflussen – sowohl zur Prävention als auch bei bereits bestehender Störung.

Adipositas als eigenständige Erkrankung behandeln

Adipositas ist ein wichtiger Risikofaktor für viele Erkrankungen. Sie erfordert eine intensive, multimodale Behandlung, die Ernährung, Bewegung und Verhaltenstherapie kombiniert.

Ernährungstherapie bei Gicht und Hyperurikämie

Die Basistherapie besteht in der Reduktion von purinreichen Lebensmitteln, ergänzt durch medikamentöse Unterstützung, insbesondere bei akuten Gichtanfällen. Ernährung und Medikamente wirken nicht gegeneinander, sondern verstärken sich gegenseitig.

 

Bluthochdruck natürlich senken

Wenn die Ursache des Bluthochdrucks durch die Anamnese nachvollziehbar ist und andere medizinische Ursachen ausgeschlossen wurden, kann eine angepasste Ernährung und Lebensstiländerung den Blutdruck effektiv senken.

Zöliakie und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bei Zöliakie zeigt das Labor Autoantikörper gegen körpereigene Proteine. Die einzige wirksame Behandlung ist eine konsequente glutenfreie Ernährung.

Unverträglichkeiten gegen Laktose, Fruktose oder Sorbit lassen sich gut über eine Karenzphase von mindestens vier Wochen, gefolgt von einer langsamen Wiederaufbauphase, behandeln. Ein geführtes Ernährungstagebuch hilft herauszufinden, welche Lebensmittel individuell problematisch sind.

 

Ernährung ist Genuss, Heilung, Prävention und Selbstfürsorge zugleich.

Mit der richtigen Auswahl von Lebensmitteln und einem achtsamen Lebensstil können wir unseren Körper gezielt unterstützen und Krankheiten vorbeugen oder lindern.

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